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„Gegner sitzt nicht in Traunreut!“
Infoabend der Arge mit Josef Guggemoos zu Ideen für Marketing
Von Hans Eder


Traunreut. „Der Gegner sitzt nicht in Traunreut!“ Mit diesen Worten appellierte derTraunreuter Citymanager Josef Guggemoos an die Solidarität und das Miteinander der Geschäftsleute in Traunreut auf. Bei einem Informationsabend der Arbeitsgemeinschaft der Betriebe (Arge) im Restaurant „Panorama“, zu dem knapp 20 Interessenten von Traunreuter Geschäften gekommen waren, rief er dazu auf, zusammenzuhalten und Ideen einzubringen. Arge-Geschäftsführerin Claudia Siemers, die den Abend organisiert hatte, ermunterte dazu, die Angebote der Arge zunächst einmal überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, etwa über den Newsletter, und dann auch bei verschiedenen Aktionen mit zumachen. Claudia Siemers erinnerte an Veranstaltungen wie die verkaufsoffenen Sonntage, die Kulturnacht und auch an die Anzeigenkollektive in den Zeitungen: „Dazu brauchen wir Sie“, rief sie zum Mitmachen auf. So sei etwa die erste Kulturnacht ein guter Anfang gewesen, auch wenn damals der Regen eine größere Resonanz seitens der Bevölkerung verhindert habe. Aber es sei schon die nächste geplant: am 18.November.

Ideenschmiede und Kulturnacht

Weiters erwähnte die Geschäftsführerin die Ideenschmiede-Treffen der Arge, bei denen schon vieles in gutem Miteinander entstanden sei. Auch in diesem Kreis würde man sich über weitere aktive Mitwirkende freuen. „Kommt’s, macht’s mit!“ so ihr Aufruf an die Anwesenden und alleMitglieder. Referent Guggemoos wollte mit seinem Vortrag die Besuchern aufrütteln mit der Botschaft, dass Marketing für jedes Geschäft eine der wichtigsten Aufgaben sei, wenn es oft auch sehr stiefmütterlich behandelt werde. Dabei sei Marketing durchaus „kein Buch mit sieben Siegeln“, vor allem „eine reine Beziehungskiste“. Denn jedes Geschäft müsse sich an den Kunden ausrichten, die Kunden versuchen kennenzulernen, sie zuvorkommend und freundlich behandeln, ihnen zuhören, und ihnen dann, wo möglich, „maßgeschneiderte Angebote zu unterbreiten“. Jeder Geschäftsinhaber sei ja letztlich selber Kunde in vielen anderen Geschäften und wisse von daher ganz genau, was er dort erwarte.

Wir können uns nicht erlauben“, so Guggemoos, „dass die Kunden nicht zufrieden sind.“ Denn die Erfahrung zeige, dass die meisten Kunden nicht mehr in ein Geschäft zurückkommen, mit dem sie nicht zufrieden waren, und dass negative Erfahrungen viel schneller und häufiger weiter erzählt werden als positive. Daher Guggemoos weitere Ermahnung: „Wir können uns nicht erlauben, dass schlecht über uns gesprochen wird.“ Dabei sei wichtig zu beachten, dass jeder Mitarbeiter, selbst oder gerade der jüngste Lehrling, dem jeweiligen Kunden gegen über das ganze Geschäft repräsentiere. Muffige oder uninteressierte Mitarbeiter könne und dürfe man sich einfach nicht leisten. Dies müsste sich jedem Lehrling von Anfang an „ins Gehirn brennen“.

Wichtig sei auch die Körpersprache, die Entgegenkommen und nicht Verdrießlichkeit ausstrahlen sollte, ein Lächeln wirke oft Wunder, freundliches Grüßen müsse eine Selbstverständlichkeit sein. Keinesfalls dürfe man den Eindruck vermitteln, dass einem der Kunde Arbeit und Mühe mache. Wenn die Grundlagen im eigenen Geschäft stimmen, dann gehe es darum, regelmäßig und möglichst kreativ auf sein Geschäft aufmerksam zu machen und die Kunden immer wieder positiv zu überraschen: mit Kontaktpflege, etwa durch Anschreiben mit Geburtstagswünschen oder Hinweis auf Neuheiten, mit Aktionen, mit Kundenkarten, mit interessant gestalteten Schaufenstern, mit Sponsoring, auch mit regelmäßigem Aufscheinen in der Presse: etwa bei Jubiläen von Mitarbeitern, bei Umbauten oder Ähnlichem. Denn, so Guggemoos Hinweis, es bedeute viel weniger Aufwand, Stammkunden zu halten, als neue zu gewinnen. Die Kunden wollten einfach „g’hutscht und gebauchpinselt werden“.

Von daher sei es sehr sinnvoll, sich intensiv mit den Kunden zu befassen. Umfragen nach ihrer Zufriedenheit, ihrenWünschen, auch zu eventueller Kritik machten zwar etwas Arbeit, wären aber wichtig, so eine weitere Anregungdes Referenten. Und nicht zuletzt dürfe man bei aller täglichen Arbeit und Routine keineswegs die längerfristige Perspektive vernachlässigen. Sein Vorschlag: „Setzen Sie sich einmal im Monat zwei Stunden lang hin und denken Sie drüber nach, was Sie mit Ihrem Unternehmen vorhaben und wohin Sie wollen!“ Und zu einer guten Unternehmensführung gehöre es natürlich auch, sich darüber zu informieren, was die Konkurrenz macht. Zu dem gängigen Argument, dass man zu alledem keine Zeit habe, meinte Guggemoos kurz und prägnant: „Jammern beseitigt nicht den Schmerz!“

„Jammern beseitigt nicht den Schmerz!“

Und beim Thema „Jammern“ machte der Referent auch noch eine Anmerkung zum Internet. Dieses sei nun einmal da und müsse von daher als Partner, nicht als Gegner gesehen werden. Man könne nicht gegen das Internet angehen, sollte es vielmehr als zusätzlichen Vertriebsweg nutzen. In dem Zusammenhang erinnerte Guggemoos daran, dass Versandhandel ja nichts wirklich Neues sei; diesen gebe es schon seit den guten alten Zeiten von Quelle und Neckermann. Zuletzt legte der Referent seinen Zuhörern noch ans Herz, sich, falls noch nicht geschehen, ein einheitliches Erscheinungsbild in Bild, Schrift und Logo anzuschaffen und so überall schnell erkennbar zu sein – und verband das mit den Hinweis, dabei nicht zu sehr zu sparen. Denn „nicht jeder, der einen Computer einschalten kann, ist auch gleich ein Grafiker.







Bilder: ARGE

 

 
 
1. Vorsitzender
Wilhelm Schneider
Dipl.Ing.(FH)
 
ARGE Apero

Einladung

7. Dezember
ab 18.30 Uhr

im Café Bistro Lifestyle
Finkensteiner Straße 4

 


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